StartseiteBonus-SeitenRemo Largo

«Das kostbarste Gut, das wir Kindern schenken können, ist Zeit.»

Remo Largo, ehemals Kinderarzt am Zürcher Kinderspital, hat während über 30 Jahren 800 Kinder auf Ihrem Weg von der Geburt bis ins Erwachsenen-Alter begleitet. Eine zentrale Erkenntnis daraus: Kinder entwickeln sich unterschiedlich. In seinen Büchern, im Rahmen diverser Interviews und in seinen Vorträgen hat Remo Largo aufgezeigt, wie sich Kinder zu beziehungsfähigen und verantwortungsvollen Erwachsenen entwickeln können.

Remo Largo live in Gossau: Für den 14. Mai 2011 hatten wir Herrn Largo zu uns nach Gossau eingeladen.

Remo Largo



Remo Largo ist die Erkenntnis wichtig, dass sich jedes Kind unterschiedlich entwickelt - dies sollten Eltern, Lehrer und Politiker beachten. Er warnt auch vor dem Förderwahn in Familie und Schule: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“, lautet sein Credo.

Remo Largo zeigt in seinem Buch Schülerjahre - Wie Kinder besser lernen auf, wo sich die Schule noch verbessern muss, um kindgerechter zu werden. Wir sind der festen Überzeugung, dass ein kindgerechter Unterricht auch unmittelbar davon abhängt, ob die Lehrperson gehirn-gerechte Methoden kennt und diese im Unterricht anbietet. Nachfolgend finden Sie einige Auszüge aus dem aktuellen Buch von Remo Largo und unsere persönlichen Assoziationen. Konkrete Methoden für die wirkungsvolle Umsetzung im Schulunterricht vermitteln wir schon seit vielen Jahren in Kursen und Seminaren.

Auszüge aus «Schülerjahre» protalk - Tipps zur Umsetzung
► «Selbstbestimmtes Lernen heisst, dass das Kind aktiv und selektiv Lernerfahrungen machen kann. Nur so kann es das frisch Gelernte mit seinem bestehenden Wissen vernetzen.» (Seite 63) ► Die gehirn-gerechten Lernmethoden von Vera F. Birkenbihl ermöglichen es dem Kind Neues an bereits vorhandenes Wissen anzuknüpfen (ABC-Listen Technik, WQS-Spiele, usw.). Diese Techniken nutzen Neuromechanismen (natürliche Funktion des Gehirns) und ermöglichen effizientes und nachhaltiges Lernen. Die Birkenbihl-Methoden lernen Sie z.B. in unseren Seminaren und Vorträgen kennen.
► «Mit 18 bis 24 Monaten beginnt das Kind zu kategorisieren, indem es beispielsweise Farben und Formen sortiert. Das Kategorisieren ist eine Grundfunktion unseres Denkens.» (Seite 82) ► Wie Kategorisierungsspiele und -techniken im Unterricht konkret angewendet werden, können Sie ebenfalls in einem unserer Seminare erfahren und selber erleben.
► «Die Vorteile des individualisierten Unterrichts für das Kind sind, seine Lernmotivation bleibt erhalten, es lernt auch durch Lehren, indem es anderen Kindern hilft und es entwickelt seine soziale Kompetenz.» (Seite 190) ► Die Birkenbihl-Methoden setzen am jeweiligen Wissenstand des einzelnen Kindes an - über- und unterfordern das Kind deshalb nicht. Zudem wird durch einen aktiven Wissens-Austausch untereinander dem Grundgedanken Rechnung getragen, dass Kinder am liebsten voneinander lernen.
► «Jungen haben andere Interessen und lernen anders. Sie müssen daher anders motiviert werden als Mädchen.» (Seite 277) ► Wir empfehlen die Vortrags-DVD «Jungen und Mädchen, wie sie lernen» von Vera F. Birkenbihl. Siehe protalk-shop.
► «Regelmässige Bewegung fördert das körperliche und psychische Wohlbefinden. Es vermindert die motorische Unruhe und erhöht wahrscheinlich auch die Lernbereitschaft. Eine kindgerechte Schule respektiert das Bewegungsbedürfnis der Kinder und integriert es in den Unterricht» (Seite 135) ► Die Birkenbihl-Techniken ermöglichen und unterstützen ganz nebenbei die regelmässige Bewegung im Unterricht und nutzen dieses Bedürfnis mit positiven Auswirkungen.
► «Durch Üben können Bewegungsabläufe beschleunigt und Verhaltensweisen angepasst werden. Mit Üben und Auswendiglernen kann man dem Kind - im Sinne von Begreifen - aber nichts beibringen, wozu es nicht selber bereit ist. Üben und Auswendiglernen führen nicht zum Verstehen.» (Seite 55) ► In unseren Seminarmodulen und Vorträgen erhalten Sie viele Hintergrundinformationen zum Thema Lernen. Wir zeigen Ihnen, wie sich Pauken und Lernen unterscheiden.


Weitere Informationen


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Falls Sie Fragen oder Hinweise an uns haben, wenden Sie sich am besten per Mail an uns.

Nachfolgend finden Sie einige Links zu Interviews mit Remo Largo.
Remo H. Largo und Pasqualina Perrig-Chiello im Gespräch (youtube) 05/2008
NZZ am Sonntag: «Einer für die Kleinen» (Artikel/Interview) [350 KB] 03/2009
Das Magazin: «Der gute Schüler ist heute ein Mädchen» (Interview) [443 KB] 01/2008
Frankfurter Allg.: «Sind Kinder auch nur Menschen, Herr Largo?» (Interview) 04/2008