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Karin Holenstein verfügt über viele Jahre Erfahrung als Selbstlernerin, als Englisch-Lehrerin für Erwachsene und als Englisch-Lehrerin an privaten und öffentlichen Schulen.

Diese umfassenden Kenntnisse in der praktischen Anwendung des Birkenbihl Sprachenlernens sind einmalig im deutschsprachigen Raum. Gehen Sie den direkten Weg: Profitieren Sie von den Erfahrungen von Karin Holenstein. Im weiteren empfehlen wir Ihnen natürlich das buch Gehirn-gerechtes Sprachenlernen von Karin Holenstein (im hep-Verlag erschienen).

Karin Holenstein

Sonntag, 22. September 2013
4. Schuljahr - Die sechste Schulwoche und letzter Blog-Eintrag

Karin Holenstein: In den vergangenen Schulwochen haben sich meine Schülerinnen und Schüler mit mir über mein Buch "Gehirn-gerechtes Sprachenlernen" mitgefreut.

Meine vielfältigen, praktischen Erfahrungen der letzten Jahre - mit der "Kombination Schulbuch plus Birkenbihl-Methode" - sind nun in Buchform erhältlich. Darin beschreibe ich ausführlich, wie in jedem Schulumfeld und in den verschiedenen Stufen die vier Lernschritte der Birkenbihl-Methode umgesetzt werden können. http://www.protalk.ch/shop/buecher/gehirn-gerechtes-sprachenlernen.php

Die Schülerinnen und Schüler, die ich im Rahmen dieses Blogs während der letzten Jahre begleitet habe, sind nun in der 6. Klasse - also im 4. Englisch-Schuljahr angelangt. Wir können nun ernten, was wir in den letzten Jahren gesät haben. Für die einzelnen Lernschritte ist der Zeitaufwand sehr viel geringer geworden, weil wir laufend auf dem bisher Gelernten aufbauen können. Es fällt auf, dass die Lernenden viele grammatikalische Strukturen verinnerlicht haben, alle haben eine gute bis brillante Aussprache, einen immensen Wortschatz (und das ganz ohne das Pauken von Wortlisten!!) und immer noch Freude am Erlernen der Fremdsprache. Dass das alles ohne grossen Aufwand (fast keine Hausaufgaben ausser passives Hören) geschieht und alle Kinder einer Klasse Fortschritte machen (wir unterrichten im integrativen Schulsystem), auch wenn die Eltern zu Hause nicht helfen können, ist meines Erachtens ein grosser Pluspunkt dieser Art des Fremdsprachenunterrichts!

Nun heisst es selber ausprobieren, weiterlernen, eigene Erfahrungen sammeln und auf anderen Kanälen davon berichten. Im Filmtagebuch wird es weiter Einblicke in mein Schulzimmer geben: http://www.protalk.ch/protalk-tv/filmtagebuch/filmtagebuch.html

Alles Gute und viel Spass beim gehirn-gerechten Sprachenlernen und LEHREN!

Freitag, 29. März 2013
3. Schuljahr - 27. Schulwoche

Karin Holenstein: Kann man gehirn-gerecht Rechtschreibung üben?

Diese Frage stellen mir Eltern immer wieder. Ja, man kann. Unser Gehirn hätte gerne ein möglichst sofortiges Feedback, ob etwas richtig oder falsch ist. Dies ermögliche ich meinen Schülern indem wir mit dem Folientrick die Rechtschreibung üben. Mit einem Englischen Text, bei dem wir schon im vierten Lernschritt angekommen sind, üben die Schüler völlig autonom und verbessern ihr Rechtschreibung laufend! Wie wir vorgehen zeigt folgender Film: http://www.youtube.com/watch?v=Okz9MvOq3hs

Mittwoch, 23. Januar 2013
3. Schuljahr - 19. Schulwoche

Karin Holenstein: Die 5. Klässler staunen über die 6. Klässler.

Für Fotos haben sich die 6. Klässler aufgestellt wie für das Interview, das sie vor einem Jahr aufgeführt hatten. Damit es autentisch auf dem Foto rüber kommt sagte ich: "Sagt doch einfach den Text auf, dann mach ich einfach ein paar Fotos. Ihr könnt das sicher noch!" Und sie konnten. Die 5. Klässler, die eben gerade jetzt genau diesen Text bearbeiten, machten grosse Augen. Was die können das immer noch auswendig? Ja und ihr könnt das in einem Jahr auch - genau so!

Freitag, 21. Dezember 2012
3. Schuljahr - 16. Schulwoche

Karin Holenstein: Meinen Schülern und mir geht es gut, auch wenn ich in den letzten Wochen nicht aus unserem Schulzimmer berichtet habe!

Intensiv haben meine Schülerinnen und Schüler weiter gelernt. Ein weiteres Thema "Friendship" liegt hinter uns. Die Geschichte über die "Crazy Gang" hat meinen Schülern gut gefallen, haben sie doch Dank aktivem und passivem Hören alles gut verstanden. Auch das "Listening" als Prüfung fanden alle kinderleicht, die Noten waren dementsprechend auf sehr hohem Niveau...

Ich selber war nebst Schule in den letzten Monaten rund um die Uhr so beschäftigt, dass Dinge wie der Blog etwas in den Hintergrund geraten sind. Dafür ist die Freude jetzt umso grösser: Mein Manuskript zum Buch "Gehirn-gerechtes Sprachenlernen" ist heute an den Verlag gegangen. Das Buch soll im Sommer 2013 erscheinen .

Montag, 3. September 2012
3. Schuljahr - Vierte Schulwoche

Karin Holenstein: Nun sind wir tatsächlich schon über die halbe Primarschul-Englischzeit hinaus!

Dieses Schuljahr fängt nach den Sommerferien erneut so an, als wären keine Ferien gewesen. Wenigstens ist keine "Vergessenskurve" spürbar! Wir stecken nun schon mitten im ersten Thema: "Schools around the world". Die Schüler haben bereits den Text von George aus einer englischen Schule aktiv und passiv gehört. Ich habe diesen gewählt, weil er akzentfrei gesprochen wird. Die beiden weiteren Texte zu einer indischen und einer afrikanischen Schule hören wir uns "nur" bewusst an. Es ist erstaunlich wie viel von diesen Texten die Schüler schon beim ersten Hören verstehen. Die wichtigsten Fakten werden sofort verstanden und auch der Umstand, dass die beiden mit Akzent Englisch sprechen, macht niemandem Mühe.

Montag, 11. Juni 2012
2. Schuljahr - Ende

Karin Holenstein: Anlässlich meines 15-jährigen Dienstjubiläums beziehe ich vier Wochen Urlaub, deshalb beende ich das Schuljahr schon jetzt.

Meine Schüler sind gut auf die letzte Unit vorbereitet und meine Stellvertreterin wird Schüler vorfinden, die schon mit dem Wortschatz und dem Thema vertraut sind. Einzelne Texte können sie so gut, dass sie diese auswendig aufsagen können.
Meine Stellvertreterin ist englische Muttersprachlerin und so wünsche ich meinen Schülern, dass sie von ihr ganz viel profitieren können und ganz viel Spass bei der Anwendung des bereits Gelernten haben werden!
Ich selber freue mich auf mein erstes Seminar für Sprachlehrpersonen in Deutschland, auf Lernstunden, einen Aufenthalt mit Intensivkurs in Liverpool gemeinsam mit meinem Sohn - und auch auf ein bisschen Entspannung

Dienstag, 15. Mai 2012
2. Schuljahr: Die dreiunddreissigste Schulwoche

Karin Holenstein: In den letzten Wochen haben wir die Unit "Exploring Nature" bearbeitet.

Dieses Thema lieben die Kinder. Die Hörtexte über den Wald, das Interview mit dem Förster etc. ermöglichen uns einen leichten Einstieg in das Thema. Schon von Anfang an sind die Kinder fähig das Waldbild zu beschreiben. Wir gehen wie gewohnt vor: Hören die Texte zum Thema BEVOR diese im Schulbuch erscheinen aktiv und passiv und freuen uns dann, dass uns die Übungen im Schulbuch und auf den Arbeitsblättern so leicht fallen. Langsam werden die Schüler immer mutiger und formulieren auch ganz eigene Texte oder sie erklären den Wasserkreislauf in Englisch, zu dem es keinen Hörtext gibt.

Eine kleine Herausforderung haben wir: Eine neue Schülerin kommt in die Klasse. Ihr machen wir nun Schritt für Schritt die Birkenbihl-Methode schmackhaft

Samstag, 18. Februar 2012
2. Schuljahr - Die zweiundzwanzigste Schulwoche

Karin Holenstein: Wieder eine Lektion ist zu Ende und wir geniessen das Hören einer Geschichte.

Die Schüler jubeln als ich ihnen den Klassendurchschnitt (ganzes begonnenes Schuljahr) angebe. Alle haben eine sehr gute Note. Das ist für mich zwar nur am Rande wichtig, aber doch auch erstaunlich. Schön, dass sich die Schüler als Klasse gemeinsam über diesen in einer Note ausgedrückten Erfolg freuen. Wichtig sind aber die vielen kleinen, während des Unterrichts erlebten Erfolge. Wenn die Schüler merken "Ich kann das" oder "Das ist ja einfach." "Oder wir wissen die Antwort und können uns auf Englisch ausdrücken." Das ist das aller Wichtigste! Weil die Schüler immer wieder Erfolgserlebnisse haben, muss ich als Lehrperson auch nicht motivieren. Motiviert Englisch zu lernen sind sie von ganz alleine.
Zum Abschluss der Lektion lese ich eine Geschichte vor. Und wieder huscht nach einer Weile ein Strahlen über die Gesichter und ein Mädchen meint: " Ich verstehe viel mehr als noch in der 3. Klasse!" Ja, meine Schüler verstehen fast alles und das was neu ist, kann ich auf Englisch erklären und die Schüler erraten was das Wort in Deutsch heisst. Und das im zweiten Englisch Jahr

Freitag, 23. Dezember 2011
2. Schuljahr - Die sechzehnte Schulwoche

Karin Holenstein: Diese Woche haben die 4. Klässler zum ersten Mal „Hot Seat“ gespielt.

Zuerst mussten die Schüler selber 8 englische Wörter auf Zettel schreiben. Danach haben sie sich gegenseitig in Zweiergruppen die Begriffe auf Englisch erklärt. Die Gruppe wurde mehrmals gewechselt. (So konnten sie die selben Begriffe also mehrmals erklären und trainieren.) Danach haben wir das Spiel mit vorgegebenen Karten (Wörter der letzten 1 ½ Jahre Englischunterricht) gespielt. Dazu sass die Klasse im Kreis und ich hielt ein Wort über den Kopf eines Kindes, so dass also alle anderen Kinder das Wort lesen konnten (nur das Kind auf dem „hot seat“ nicht). Nun erklärten die Klassenkameraden das jeweilige Wort.
Dazu müssen sich meine Schüler nicht erst durch Hand aufhalten zu Wort melden, sondern es gilt einfach die Regel, dass nur eine Person auf einmal spricht.
Meine Schüler erstaunen mich immer wieder, wenn sie die Begriffe erklären und wie kompetent sie das tun. Aber ich weiss ja, woher ihr grosser Wortschatz und ihr Können kommen.

Dienstag, 22. November 2011
2. Schuljahr - Die zwölfte Schulwoche

Karin Holenstein: Wir stecken Mitten in der Unit "A town like mine".

Wir haben schon mehrere ABC-Listen zum Thema "Jobs" geschrieben. In ganz verschiedenen Varianten, einmal sogar als Staffette. Die beiden Gruppen waren voll dabei und hatten schlussendlich sogar fast die gleiche Anzahl Punkte. Wir lernen also so spielerisch wie möglich, aber auch das ganz banale Ausfüllen der Listen und das Vergleichen danach, macht den Schülern Spass. Als letzte Liste haben wir alle Jobs an der Wandtafel gesammelt. Ich habe dann einen Test angesagt und die Schüler haben bestimmt, ab wann es eine 4 (also Lernziel erreicht) und ab wann eine 6 (sehr gut) gibt. Im Test wussten zwei Drittel der Schüler über 35 jobs - und keiner hat das selbstgesetzte Ziel nicht erreicht. Lassen wir die Kinder doch mehr mitbestimmen!

Freitag, 4. November 2011
2. Schuljahr - Die neunte Schulwoche

Karin Holenstein: Diese Woche zeigt sich wieder einmal sehr gut, dass wir nachhaltig lernen.

Einer meiner 4. Klässler hatte vor den Herbstferien wegen Krankheit die Prüfung zur ersten Unit verpasst. Auf meine Frage, ob er diese nachholen möchte und er denke, dass er das noch kann, meint er selbstbewusst: "Ja, das mach ich". Das hat er dann auch getan und eine sehr gute Note abgesahnt. Aber noch mehr freut mich natürlich, dass auch Wochen später das Gelernte eben noch present ist. Vom Ferienunterbruch ist auf alle Fälle bei keiner meiner Klassen etwas zu merken, wir können sozusagen nahtlos weiter lernen.

Auffällig war letzte Woche auch die erste Lektion zur 2. Unit: "A town like mine." Die Schüler waren fähig gleich das Bild (Einblick in eine Stadt) selber zu beschreiben und wollten vor lauter Begeisterung gar nicht mehr damit aufhören. Da kamen die schriftlichen Hausaufgaben gerade recht: Mind. 7 Sätze ins Heft schreiben (zum genannten Bild). Etwa die Hälfte der Klasse hat viel mehr Sätze geschrieben und diese dann stolz vorgetragen. "I can see a police man standing next to a car." oder "I can see a man lying in the bed in the hospital. Next to him are fruit, apples and bananas." Das verblüfft sogar mich...

Montag, 19. September 2011
2. Schuljahr - Die sechste Schulwoche

Karin Holenstein: Das ABC in Englisch hat so seine Tücken!

Dass das "E" in Englisch wie im Deutsch "I" ausgesprochen wird und auch etliche andere Buchstaben ganz anders tönen, als in Deutsch, stellt uns vor eine kleine Herausforderung.

Da wir schon einige ABC-Listen ausgefüllt und gemeinsam an der Wandtafel konsolidiert haben, ist den Schülern das ABC in Englisch schon nicht mehr ganz so fremd. Ich frage jeweils bei jedem Buchstaben: "What have you got for letter ...?" Obwohl ich die Schüler nie bewusst auf die andere Aussprache hingewiesen habe, ist doch so einiges ganz nebenbei hängen geblieben.

Letzte Woche habe ich die Gelegenheit genutzt und bin die fertige ABC-Liste (zum Thema "Fair" ) mit den Schülern durchgegangen. Welche Buchstaben sind gleich, welche anders? Welche (wie A,I,E) könnten leicht verwechselt werden? Die Schüler haben also VERGLICHEN und somit einen Neuromechanismus angekickt. Als Hausaufgaben haben sie dann den Hörtext mit dem ABC-Inhalt passiv gehört und siehe da: Heute konnten alle das ABC aufsagen.
Damit die Schüler wirklich auch die einzelnen Buchstaben sofort nennen können -und nicht immer still im Kopf das ganze ABC herrunter leiern müssen, um z.B. auf den Buchstaben "R" zu kommen; also "ar" für "r" - üben wir das ABC auch als einzelne Buchstaben bunt gemischt in unregelmässiger Reihenfolge. Heute haben ich den Schülern erst verschiedene Wörter auf Englisch buchstabiert und sie haben versucht sie aufzuschreiben. Später haben sie sich dann gegenseitig eigene Wörter diktiert. Klappt sehr gut und macht Spass!

Montag, 22. August 2011
2. Schuljahr - Die erste Schulwoche

Karin Holenstein: Gut vorbereitet, das Schulzimmer mit einem weiteren Posten ergänzt, starte ich erwartungsvoll ins neue Schuljahr.

Mit dem Schulbuch starten wir sogleich mit einem ersten Hörtext. Dieser ist so lang (5 Seiten), dass wir das aktive Hören in mehrere Teile aufgliedern. Aus meiner Erfahrung aus den letzten Schuljahren weiss ich, dass auch diese langen Texte funktionieren, wenn man genug Zeit lässt. Die Schüler finden den Text sowieso schon spannend, denn es wird ein Jahrmarktbesuch beschrieben .

Bald werden die 4. Klässler noch mehr von meinen Posten profitieren. Wer sich mal "live" anschauen möchte, was es da so gibt, kann per Film in mein Schulzimmer schauen: http://www.youtube.com/watch?v=H9pap28eA6U
Zusätzlich zum Gezeigten ist der Posten "Jokes" dazu gekommen.

Donnerstag, 21. Juli 2011
Ende des ersten Englisch-Schuljahrs

Karin Holenstein: Die 3. Klasse hat ihr erstes "Englisch-Jahr" abgeschlossen.

Man sieht es bei den Titeln und Daten der letzten Beiträgen - ich habe nicht mehr regelmässig jede Woche aus meinem Schulzimmer berichtet. Meine Erfahrungen mit der Birkenbihl-Methode sind aber trotzdem durchwegs positiv. Nur gibt es natürlich Wiederholungen - die Methode bleibt sich ja gleich. Das Chorsprechen z.B. läuft immer gleich positiv ab und es macht keinen Sinn, davon hier jedes Mal neu zu berichten.

Ab nächstem Schuljahr, also ab Mitte August, werde ich neu dann per Blog berichten, wenn etwas Aussergewöhnliches oder Besonderes in meinem Schulzimmer passiert. Nicht mehr wöchentlich, aber mindestens einmal im Monat.

Hier schildere ich gerne noch eine Begebenheit aus der zweitletzten Schulwoche vor den Sommerferien, die mir besonders positiv in Erinnerung geblieben ist .

39igste Schulwoche: Meine 3. Klässler haben heute Morgen in gut 10 Minuten ein Rollen Spiel vorbereitet (ohne Requisiten, nur mit ein paar Stühlen, Tischen etc.) Sie kennen vielleicht die Geschichte „The three little pigs and the big bad wolf“! Das war schon fast vorführreif, weil sie den Text in Nullkommanix konnten und kaum üben mussten. Die Schweine mit den Quieckstimmen, der böse Wolf sehr bedrohlich. Ich hab mich gekringelt. Es ist eine Wonne das mitzuerleben!

An dieser Stelle möchte ich Frau Birkenbihl DANKE sagen, die diese wundervolle Methode entwickelt hat, welche mein Leben, Lernen und Lehren so verändert hat und eine grosse Be-REICH-erung für mich ist. Es ist toll, dass wir uns getroffen haben!

Gerne berichte ich weiter aus meinem Schulzimmer, wie es mit dem gehirn-gerechten Englisch Lernen weiter geht und melde mich nach den Sommerferien wieder. Allen schöne Ferien. Ich weiss, dass einige Leser mit dem De-kodieren von Texten beschäftigt sind. Es freut mich sehr, dass immer mehr Schüler von der Birkenbihl-Methode profitieren können. Danke!

Donnerstag, 26. Mai 2011
Die fünfundreissigste Schulwoche

Karin Holenstein: Wegen ausgefallener Schullektionen melde ich mich erst heute zurück im Blog.

Nach mehreren ganz verschiedenen Hausführungen haben wir vor eineinhalb Wochen mit der Geschichte "The three little pigs" begonnen. Nach vielem passiven Hören und einigen Durchgängen Chorsprechen, haben die Schüler heute die ganze Geschichte (ohne meine Hilfe) schön zusammen im Chor gesprochen. Natürlich tönt der Wolf wie auf der CD - mit tiefer Stimme und drohend: "Little pigs, little pigs. Let me come in!" Dann gehts im Quietsch-Ton weiter:"Not by the hair on our chiny chin chins" Und wieder tief (die Jungs noch tiefer als die Mädchen "Then I will huff and puff and blow your house down!"

Das fühle sich gut an, meinte eine Schülerin nach dem Lesen der Geschichte. Klar, wenn man einfach so weiss, wie alle diese Wörter ausgesprochen werden und man einfach flüssig lesen kann. Nun sind wir also bereit für ein Rollenspiel Mal sehen, wer welche Rolle übernehmen will

Freitag, 6. Mai 2011
Die zweiundreissigste Woche

Karin Holenstein: Auf geht's zum Hausbau!

Es gibt nicht viel Neues zu berichten, ausser dass den Schülern alle Aktivitäten aus dem Schulbuch und das Kategorisieren mit den Karten leicht fallen. Diese Woche können sie selbständig an verschiedenen Posten lernen. Dass der Hausbau (mit Duplo-Legosteinen) der begehrteste ist, ist ja klar! Ist das Haus fertig gibt es eine Hausführung für alle in Englisch. "Come in..."

Donnerstag, 28. April 2011
Die einundreissigste Woche

Karin Holenstein: Der wunderbarste aller Anfänge

Heute Morgen: Das Schulzimmer füllt sich langsam. Kaum sitzen alle an ihren Plätzen fragt ein Schüler: "Frau Holenstein, darf ich was vom Text aufsagen?" Natürlich darf er und so plappert er munter (und sichtlich stolz) drauflos und gibt einen laaangen Teil des Hörtextes wieder. Nun wollen auch andere aufsagen, was ihnen noch so einfällt. Die halbe Klasse kann ganze längere Passagen! Mit Hilfe des Bildes "The House" sind auch alle anderen wieder voll mit dabei und beschreiben was sie sehen.

Mit diesem guten Gefühl starten wir ins letzte Schulquartal, kategorisieren in Gruppen Karten und hören schon den nächsten Text der Lektion aktiv. Viel neues gibt es in dem Text nicht und so sind nach zwei Durchgängen aktiven Hörens schon alle bereit fürs passive Hören.

Freitag, 8. April 2011
Die neunundzwanzigste und dreissigste Woche

Karin Holenstein: Letzte Woche habe ich doch glatt den Blogeintrag verpasst...

Es läuft aber alles bestens. Wir haben ja schon Ende der letzten Unit den ersten Text der nächsten Unit -zum Thema "House"- aktiv und passiv gehört. Jetzt stehen wir am Anfang des Themas und die Kinder sprechen schon in ganzen Sätzen: I can see the father in the kitchen. He is making breakfast. Oder: In the attic are old boxes, a chair, an old TV and a mouse. Langsam sind die Kinder im Stande die Sätze aus dem Hörtext leicht abzuändern und etwas eigenes zu kreieren, ihr Wortschatz wächst ja ständig. Wir gehen also frohen Mutes in die Ferien und melden uns in zwei Wochen wieder!

Montag, 21. März 2011
Die achtundzwanzigste Woche

Karin Holenstein: Habe gerade die Prüfungen korrigiert. Vier Schüler haben ein "sehr gut erreicht", drei Schüler ein "gut erreicht" und einer ein "erreicht" (dieser hatte wegen Krankheit fast die Hälfte des Lernstoffes verpasst). Wir können also sehr zufrieden sein

Bei der Prüfung über das Thema "Around the clock" konnten die Schüler Bonuspunkte holen, indem sie einen Schultag beschreiben. Eine Schülerin schreibt:
I get up in the morning at 7:00 healty and bright (hi,hi, das "healthy a. bright" stammt aus einem Gedicht :-) . I'm going dressed at 7:10. I brushing my teeth at 7:15. Then I walk to school. I have English in the school. English it's cool. Miss Holenstein it's cool. She is funny. I have around the clock then I have school out. The End.

Und das nach nur 7 Monaten Englisch Unterricht, 3 Lektionen pro Woche. In ein paar Minuten hingeschrieben... Habe nichts korrigiert. Und die Schülerin liegt in der Klasse im Mittelfeld...


Donnerstag, 17. März 2011
Die siebenundzwanzigste Woche

Karin Holenstein: Individuelles Üben ist angesagt.

Die drei Wochenlektionen Englisch haben wir voll für das Üben eingesetzt. Es sind verschiedene Posten mit Übungsmaterial eingesetzt. So üben die Kinder mehrheitlich selbständig. Es werden Uhrzeiten eingestellt, Karten gelegt, Seiten im Buch abgedeckt und verglichen, aufgeschrieben, gesprochen etc. Bei Fragen bin ich da.

Unsere neue "Letter Box", die den Schülern sofort auffällt, wird schon mit den ersten Briefen bestückt, denn wer fertig ist, beschäftigt sich wieder einmal an den verschiedenen "Teach Yourself" Posten im Schulzimmer. Also: Brief schreiben, "envelope" holen, adressieren, Klappe auf, Brief rein, Klappe zu - und stolz das rote Fähnchen der Letter Box aufklappen!

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