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Die drängenste Frage vorweg: Wer hat eigentlich die Hausaufgaben erfunden?

Wir wissen es offen gesagt auch nicht. Und auch über den Nutzen von Hausaufgaben streiten sich die Fachleute noch immer. Es ist vielleicht gut zu wissen, dass es Studien [68 KB] gibt, die belegen, dass Hausaufgaben wenig bringen.


Die Klassenbesten langweilen die Aufgaben. Und für einen Drittel der Klasse sind die Hausaufgaben bisweilen unlösbar. Aber die Hausaufgaben sind da. Sie liegen auf dem Tisch und müssen gemacht werden. Nun liegt es bei Ihrem Kind, ob nur eine lästige Pflicht erfüllt wird - oder ob es die Zeit gut nutzt!

Sehen Sie es doch einmal anders herum:
► Hausaufgaben geben Ihrem Kind die Chance, so zu lernen, wie es will
► In dem Tempo, das Ihrem Kind entspricht
► Mit so vielen Wiederholungen, wie notwendig sind
► Mit den Methoden, die dem Kind liegen
► In Ruhe und ungestört - oder mit Musik im Hintergrund
► Mit Ihrer Unterstützung, falls diese gebraucht wird

Die folgenden Tipps können Ihnen als Eltern weiterhelfen...

Rat-Schlag: Beraten Sie Ihr Kind. Bieten Sie Ihre Hilfe an und akzeptieren Sie es, wenn Ihr Kind Ihre Idee nicht annimmt. Was Ihnen beim Lernen geholfen hat, muss für Ihr Kind nicht unbedingt passen.

Überblick: Bei der Arbeitstechnik könnten Sie Ihrem Kind helfen. Blättern Sie ab und zu (mit Ihrem Kind zusammen) die vor ihnen liegende Woche durch. Vermeiden Sie Stress-Situationen und Lern-/Hausaufgaben-Marathons, in dem Sie später zu erledigende Aufgaben vorziehen oder auf mehrere Tage verteilen.

Planen Sie Hausaufgaben: Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind zum Beispiel, dass es von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr seine Hausaufgaben macht - jetzt aber noch draussen Fussball spielt. Halten Sie die Zeiten dann auch ein.

Zeit: Halten Sie die verbrauchte Zeit im Auge. Wenn Ihr Kind bereits in der Unterstufe jeden Tag mehrere Stunden Hausaufgaben macht, sollten Sie nach den Gründen dafür forschen.

Pausen: Bauen Sie kurze Pausen ein, in denen sich Ihr Kind bewegt, ein Glas Wasser trinkt eine Karotte isst oder einen 'Apfelschnitz'.

Arbeitsplatz: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind die Hausaufgaben ungestört erledigen kann.

Fernseher: Es ist definitiv eine schlechte Idee, während der Hausaufgaben den Fernseher einzuschalten.

Musik: Dies ist eine gute Möglichkeit, Hintergrundgeräusche zu überdecken. Allenfalls auch mit Ohrstöpseln arbeiten lassen.

Lernpuzzle: Kurze Lerneinheiten sind besser als lange. Das Gehirn lernt nach jeder Lerneinheit ein paar Minuten nach.