StartseiteSEMINAREFokus-LernenFokus Lernen: 2013

«Eine gute Schule sollte eher hungrig machen, als satt.» (Reinhard Kahl/2011)

Am Samstag, 25. Mai 2013 fand in Gossau (SG) wiederum ein Tages-Seminar rund um das Thema «Lernen und Lehren» statt.


► Über Schulen, in denen das Lernen gelingt:
«Was wäre das für eine Schule, deren Selbstverständnis es wäre: Die Schülerinnen und Schüler sollen bei uns alle verschiedener werden können (was sie ja sowieso werden). Das wollen wir kultivieren. Gerade wenn alle verschieden sind, lernen sie, sich zu verständigen. Sonst müsste man sich ja gar nicht verständigen, wenn wir alle gleich wären.» (Reinhard Kahl)

Reinhard Kahl

Reinhard Kahl

Als Autor, Wissenschaftler, Filmemacher und Produzent hat er viele spannende Themen und aufschlussreiche Beispiele aus verschiedenen Schulen mitgebracht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Möglichkeit. direkt mit Reinhard Kahl, über die Möglichkeiten und Chancen, rund um die Themen Schule, Lernen und Lehren zu diskutieren und Ihre Fragen zu stellen.

Reinhard Kahl präsentierte seine Erkenntnisse in einer Mischung aus Vortrag, Filmvorführungen und Diskussionen, um den Seminarteilnehmern einen Einblick geben, wie Schulen gelingen können: «Fässer füllen oder Fackeln entzünden? Für eine Renaissance der Bildung»

Der Schriftsteller, Arzt und Priester Francois Rabelais schrieb bereits vor 500 Jahren, «Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt, sondern wie Fackeln entzündet werden.» Schon in der Antike gab es diesen Gedanken und auch heute drängt er an die Spitze der bildungspolitischen Tagesordnung.

Nicht länger Schülerinnen und Schüler und auch nicht die jungen Erwachsenen wie Fässer zu füllen, war und ist die Parole für eine Renaissance der Bildung und die (Wieder-)Entdeckung, dass Lernen nicht die passive Seite von Belehrung ist, sondern eine konstruktive Leistung aktiver Individuen, von denen allerdings jedes etwas anders tickt.

Aber warum ist die Verführung Fässer zu füllen so gross? Man glaubt dann nichts falsch zu machen, auch wenn am Ende dieses Nummer-Sicher-Weges häufig der Verdruss am Lernen und manchmal sogar Lernbulimie stehen.

Was wäre demgegenüber nachhaltiges Lernen? Wie bildet sich eine Lernbiographie? Wie wird Lernen zum grossen Projekt des eigenen Lebens? Und wie arbeiten Schulen und andere Bildungseinrichtungen, die statt abzufüllen mit einem Lernvirus infizieren?

Schauen Sie sich einen Ausschnitt aus dem Tagesseminar an ...

Türöffnung Saal um 09:45 // Begrüssung und Start um 10:30

Referent:
Reinhard Kahl
Zielgruppe: Eltern, Lehrpersonen, Schulleiter, Bildungsdirektoren, Interessierte
Dauer: 10:30 - 12:15 // 13:30 - 17:00
Pausen: Einfache Verpflegungsmöglichkeit vor Ort sowie Restaurants in der Nähe


Ihre Gastgeber:


► Karin Holenstein «Lernen leicht gemacht»
Wie können wir die Lernlust in uns und in unseren Kindern u. Schülern wecken? Worin unterscheiden sich Lernen und Pauken? Wie lernen wir gehirn-gerecht? Können nur Menschen mit „Sprachtalent“ eine Fremdsprache mit Freude erlernen? Es gibt viele Fragen, auf die es spannende Antworten gibt. Fragen Sie mich!

Karin Holenstein

► Stefan Holenstein «Fragen fragen ...»
Wo, wann und wie haben Sie das gelernt, was Sie heute hauptsächlich tun? Was können Sie gut? Was tun Sie gerne? Wie geht es Ihnen? Was müsste sich ändern? Was könnten Sie selber tun, um etwas zu verändern? Was wäre ein erster Schritt, den Sie tun könnten? «Fragen öffnen den Geist», pflegte Vera F. Birkenbihl zu sagen. Lassen Sie sich etwas Zeit für Ihre Antworten.

Stefan Holenstein